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Von
ehemaligen Zisterzienserinnenkloster Frauental sind heute noch das
einstige Abteigebäude und die im romanischen-gotischen Übergangsstil
erbaute Kirche erhalten.
Mit drei
Kirchenräumen, die alle in dem 34m langen und 8m breiten Langhaus
untergebracht sind, stellt dieses 1982 bis 1985 gründlich
renovierte Gotteshaus eine Besonderheit dar: Auf der Nonnenempore
durften die Chorschwestern, der Ordensregel entsprechend getrennt
von Laien, die Gottesdienste mitfeiern. Diese Gottesdienste wurden
vor dem heute nur noch an Fundamentresten zu erkennenden Hochaltar
gehalten. Unter der Nonnenempore befindet sich die
„Unterkirche“, einst Grablege der Stifterfamilie. Sie war mit
dem Gottesdienstraum („Oberkirche“) durch zwei ursprünglich
offene romanisch Torbögen verbunden.
Bis heute
dient dieser Raum (1962 renoviert) mit Kreuzrippengewölbe der
evangelischen Kirchengemeinde als Gottesdienstort. |