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Das nahe bei
Creglingen im Steinachtal gelegene Kloster Frauental (nach Rothenburg
ob der Tauber sind es 20km) ist eine Stiftung
der Herren Konrad und Gottfried von Hohenlohe - Brauneck (mit Sitz auf der 3km
entfernten ehemaligen Burg
Brauneck) aus dem Jahr 1232. Etwa 600
Hektar Feld, Wald und Wiesen gehörten ursprünglich zur Stiftung, zu
denen weitere Erwerbungen hinzu kamen.
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1390 starb
die Linie Hohenlohe-Brauneck aus, und über Umwege gelangte das
Kloster durch Verkauf an den Markgrafen zu Brandenburg-Ansbach.
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1525 wurden
große Teile des Klosters, sowie die Burg Brauneck, im Bauernkrieg zerstört.
Aus dem Baumaterial wurde später das historische
Schäferhaus erbaut, das man
heute als Ferienhaus anmieten kann.
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1547 ordnete
die marktgräfliche Verwaltung nach dem Tod der letzten drei
Nonnen die Umwandelung in ein Kastenamt an. Frauental wurde eine
Domäne, die Oberkirche dient fortan als Getreidespeicher.
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1791 kam
Frauental unter preußische Herrschaft und erhielt den Status
einer selbstständigen Gemeinde.
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1810 wurde es
dem Königreich Württemberg zugeschlagen
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1972 beendete
die Eingliederung in die Stadt Creglingen die kurze Zeit der
Selbstständigkeit der Gemeinde.
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